Ein Flug. Viele Lebenswege. Eine Wahrheit unter Druck.
Interflug DDR 88 – Flug in die Hölle verbindet einen Luftfahrtthriller mit einer persönlichen Reise und einem politischen Nachspiel. Im aktuellen Handlungskonzept startet eine Interflug-IL-62M von Berlin-Schönefeld. Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen und Hintergründen begegnen sich an Bord. Nach dem Aufenthalt in Moskau führt die Reise weiter Richtung sowjetischer Ferner Osten.
Für Mira Seidel ist die Reise zunächst ein persönliches Versprechen: Sie möchte ihre Brieffreundin Swetlana Rudenko treffen. Die Besatzung trägt eine andere Verantwortung. Als sich auf dem Weiterflug eine Krise entwickelt, müssen Beobachtungen eingeordnet und Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden. Was die Reisenden wissen, was die Crew erkennt und was andere Stellen verschweigen, fällt zunehmend auseinander.

Die Projektwelt in Bewegung.
Musik: Undertow · Scott Buckley · CC BY 4.0. Ausschnitt, Lautstärkeanpassung und Ein-/Ausblendung.
Texte zum Projektfilm
Eine Reise. Viele Erwartungen.
Ein Luftfahrtthriller zwischen persönlichen Hoffnungen und politischem Druck.
Was wissen die Menschen an Bord?
Beobachtungen, Verantwortung und Entscheidungen unter Zeitdruck.
Die Geschichte beginnt über den Wolken.
Interflug DDR 88 – Flug in die Hölle · Romanprojekt von Sascha Axmann.
Spannung aus Entscheidungen.
Die Reise
Schönefeld, Moskau und der Weiterflug verbinden unterschiedliche Gruppen. Ein gemeinsames Flugzeug wird zum engen Raum mit verschiedenen Wissensständen.
Die Krise
Warnzeichen verändern die Lage schrittweise. Verantwortung, Unsicherheit und Zeitdruck treiben die Handlung voran.
Das Nachspiel
Nach der Katastrophe beginnt die Auseinandersetzung um Belege und öffentliche Erklärungen. Die Wahrheit wird selbst zum Gegenstand des Konflikts.
Menschen hinter dem Ereignis.
Der Roman ist als Ensemblegeschichte angelegt. Miras Ziel gibt der technischen Krise eine persönliche Bedeutung. Die Besatzung muss unter unvollständigem Wissen handeln. Überlebende und ermittelnde Figuren begegnen anschließend dem Druck, Aussagen, Dokumente und politische Loyalitäten miteinander zu vereinbaren.
Die eigentliche Leitfrage reicht deshalb über den Flug hinaus: Können Menschen die Wahrheit bewahren, wenn diejenigen, die über Beweise und Öffentlichkeit verfügen, zugleich versuchen, sie zu kontrollieren? Das politische Nachspiel erweitert den Thriller, ohne die persönlichen Beziehungen aus der Geschichte zu verdrängen.
Werk und Recherche.
| Bereich | Aktueller Rahmen |
|---|---|
| Werktitel | Interflug DDR 88 – Flug in die Hölle |
| Form | Fiktionaler Luftfahrt- und Politthriller |
| Autor | Sascha Axmann |
| Reiseräume | Berlin-Schönefeld, Moskau und sowjetischer Ferner Osten |
| Arbeitsstand | Storyline, Figuren, Orte und technische Plausibilität in Bearbeitung |
| Chronologie | Der aktuelle Handlungskonzeptstand beginnt am 13. Oktober 1987. Die Titelzahl 88 legt das Handlungsjahr nicht automatisch fest. |
Flugroute, Flugzeugkonfiguration und technische Abläufe werden anhand der Projektunterlagen geprüft. Der Roman erzählt ein fiktionales Geschehen. Die hier gezeigte Grafik ist eine gestalterische Studie, kein Originalfoto einer beschriebenen Katastrophe.
Das Projekt auf einen Blick.
Recherche trägt die Spannung.
Die Projektarbeit ordnet Figuren, Orte und Fahrzeuge in getrennten Unterlagen. Das ist für einen Luftfahrtthriller besonders wichtig: Ein technischer Ablauf muss zur jeweiligen Situation passen, und nicht jede spätere Quelle kann ohne Weiteres für eine frühere Handlung verwendet werden. Die Recherche dient deshalb der Plausibilität der Fiktion, ohne das Geschehen als historischen Bericht auszugeben.
Die Gestaltung folgt derselben Trennung. Eine atmosphärische Vorfeldansicht vermittelt Wetter, Raum und Erwartung. Sie beweist keinen konkreten Flug und keine Katastrophe. Erst das Zusammenspiel aus Figurenperspektive, nachvollziehbarem Ablauf und politischem Nachhall entwickelt das eigentliche Spannungsversprechen des Romans.
Warum die Reise mehr als eine Kulisse ist.
Ein Flug verbindet Menschen, die sonst nicht gemeinsam handeln würden. Gerade daraus entsteht das erzählerische Potenzial dieses Projekts: persönliche Erwartungen treffen auf die Verantwortung der Besatzung und auf politische Rahmenbedingungen. Die Strecke von Schönefeld über Moskau schafft unterschiedliche Wissensstände, bevor die Krise den Handlungsraum verengt.
Das persönliche Ziel von Mira bleibt dabei ein Maßstab für die Tragweite der Ereignisse. Technische Vorgänge sind nicht nur ein Rätsel, sondern berühren Beziehungen und Zukunftspläne. Das spätere Ringen um Aussagen und Belege setzt diese Spannung fort. Eine öffentliche Erklärung kann sich von dem unterscheiden, was einzelne Figuren erlebt haben.
Die historische Umgebung bleibt recherchierbar.
Das Projekt verbindet fiktionale Handlung mit einer historischen Luftfahrtumgebung. Für eine überzeugende Ausarbeitung müssen Abläufe, Orte und technische Annahmen zusammenpassen. Die Website veröffentlicht deshalb keine ungeprüfte Unfallrekonstruktion. Das gezeigte Vorfeldmotiv dient der Atmosphäre, nicht dem Nachweis eines realen Ereignisses.
Die Verbindung zu anderen Projekten liegt in der Aufmerksamkeit für Entscheidungen, Zeitgeschichte und die Frage nach belastbaren Informationen. Der letzte Sozialismus erweitert diesen Blick zu einer alternativen politischen Entwicklung; Straßengeschichte.eu führt in die quellenbezogene Ortsrecherche. Der Luftfahrtthriller behält dabei seine eigene Geschichte und seinen eigenen Recherchebedarf.
Weitere Perspektiven im Portfolio.
Der letzte Sozialismus
Zeitgeschichte als Ausgangspunkt einer anderen literarischen Welt.
Straßengeschichte.eu
Orte, historische Bezeichnungen und nachvollziehbare Recherche.
EAST WEST ECONOMICS
Verantwortung und unvollständiges Wissen in einem geplanten Entscheidungsraum.
